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  • WTTT Veranstaltungsreihe Wintersemester 2025

    Der AStA der LUH veranstaltet jedes Jahr eine kritische Orientierungswoche, die sogenannte Welcome to the
    Trouble – Reihe, kurz WTTT. Wir wissen auch aus eigener Erfahrung, dass die ersten Wochen an der Uni mit dem
    ganzen neuen Input, häufig ganz schön viel sein können. Gleichzeitig beginnt nun auch eine Phase der politischen
    Orientierung. Doch wie überhaupt ?! Um Euch die Uni näherzubringen, aber etwa auch, um für gesellschaftliche
    Zusammenhänge zu sensibilisieren oder ein Angebot für politische Arbeit, soziales Engagement und kritische
    Bildung zu schaffen, haben wir dieses Jahr 38 Vorträge, Workshops Diskussionsrunden und vieles mehr
    veranstaltet – so viele wie noch nie! Dementsprechend war auch wirklich für alle etwas dabei. Bemerkenswert war
    dieses Jahr auch die Bandbreite an Themen. Von einem adbusting Workshop der Werkstatt für antifaschistische
    Aktionen aus Berlin, über einen Vortrag von Dr. Athanasios Karathanassis zu Postwachstumskonzepten und Ein-
    und Ausblicken aus politisch-ökonomischer Sicht, bis zu einem Spaziergang zum Thema Linden im
    Nationalsozialismus, war alles dabei. Schön war auch die große Beteiligung von Euch Ersis, und dass auch bei
    nahezu allen Terminen nach der eigentlichen Veranstaltung noch ordentlich Diskussions- und Austauschbedaf
    bestand. Neben all der positiven Rückmeldung nehmen wir aber auch, dass, sich manche VA‘s inhaltlich
    ähnelten ,mit ins nächste Jahr. Auch wenn die WTTT- Reihe nun vorbei ist und ihr Euch hoffentlich im Trouble
    eingelebt habt, schaut gerne hier oder auf dem AStA-Insta Account vorbei…das waren sicherlich nicht die letzten
    Veranstatungen von uns! Und auch wenn ihr jetzt das erste Mal von dem Ganzen gehört habt, seid ihr natürlich
    auch nächstes Jahr herzlich eingeladen, vorbeizukommen.
    In diesem Sinne: frohe Weihnachten und guten Rutsch
    Euer AStA
    Text von Jesse Feldmann

  • Bericht Demo

    Am Donnerstag den 20.11.25 versammelten wir uns gegen 11 Uhr zwischen den ersten
    Weihnachtsmarkt-Buden am Hauptbahnhof in Hannover. Ca 120 Personen sind aus ganz
    Niedersachsen gekommen, um auf die zunehmenden Kürzungen der Politik an unseren Unis zu
    reagieren, und um zu zeigen, dass wir uns das nicht weiter gefallen lassen. Aber nicht nur, dass
    das immer teurere Mensaessen oder die steigenden Mieten, die schlechten Arbeitsbedingungen
    für studentische Beschäftigte oder die Streichung von Geldern in gesellschaftspolitischen
    Studiengängen uns schon genug zu schaffen machen – Genau jetzt – heute – zu dieser Zeit –
    will die AfD einen Antrag im niedersächsischen Landtag einbringen, um all das noch zu
    verschlimmern. Also nichts wie hin da!
    Wir machten uns also nach einer kurzen Anfangskundgebung auf, durch die hannoversche
    Innenstadt in Richtung Niedersächsischer Landtag. Obwohl es verdammt kalt und äußerst
    ungemütlich war, ließen wir es uns nicht nehmen, lautstark auf unsere Forderungen nach mehr
    sozialer Gerechtigkeit und weniger Kapitalisierung der Hochschulen aufmerksam zu machen.
    Am Landtag angekommen, gab es zahlreiche spannende Reden zu hören, die auch die Augen
    einiger Abgeordneter auf uns lenkten. Verschiedene Perspektiven wurden thematisiert, so etwa
    auch die dringend notwendigen Tarifverträge an Unis und auch die zunehmende Finanzierung von
    Forschung und Entwicklung von Rüstungsgütern an niedersächsischen Hochschulen. Nach rund
    einer Dreiviertel Stunde war allen klar, Studieren und Bildung darf keine Frage des Geldes sein! Bericht: Jesse Feldmann