{"id":8905,"date":"2023-01-05T17:56:00","date_gmt":"2023-01-05T16:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test.asta-hannover.de\/?p=8905"},"modified":"2023-05-10T17:03:48","modified_gmt":"2023-05-10T15:03:48","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/uni_sex-2023\/","title":{"rendered":"","raw":""},"content":{"rendered":"","protected":false,"raw":""},"excerpt":{"rendered":"","protected":false,"raw":""},"author":5,"featured_media":8906,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_de_post_content":"<!-- wp:image {\"id\":8906,\"sizeSlug\":\"full\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img src=\"https:\/\/test.asta-hannover.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/uni_sexbanner-e1678985817644.png\" alt=\"uni_sex Hochschultage zum Geschlechterverh\u00e4ltnis und dar\u00fcber hinaus\" class=\"wp-image-8906\"\/><\/figure>\n<!-- \/wp:image -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>F\u00fcr alle Veranstaltungen gilt: Kommt bitte getestet.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Lebensrealit\u00e4ten von Frauen in technischen Berufen in der Musikbranche- Forschungsergebnisse<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>11.01.2023 19:00 Elchkeller<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Kulturwissenschaftlerin Annika Hachmeister pr\u00e4sentiert ihre Forschungsergebnisse zu den Lebensrealit\u00e4ten von Frauen in der Musikbranche abseits der B\u00fchne und vorgegebenen Geschlechter-Klischees. Dabei geht sie ein auf gesellschaftlich normalisierte Vergeschlechtlichung von Arbeit, die Dichotomie zwischen Technik und Natur, und medial verbreitete Narrative \u00fcber Frauen in technischen Berufen in der Musikbranche. Anschlie\u00dfend soll in einer gem\u00fctlichen Runde die M\u00f6glichkeit f\u00fcr einen Erfahrungsaustausch und Vernetzung gegeben werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Forschungsergebnisse beziehen sich auf Cis-Frauen, der Austausch hei\u00dft alle FLINTA* Personen sehr Willkommen!<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Solidarische M\u00e4nnlichkeit mit Pablo<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>12.01.2023 16:00 \u2013 18:00 Raum (V211) des FR SoWi im Schneiderberg 50<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die bestehenden Verh\u00e4tltnisse in unserer vermeintlich so gleichberechtigten, diversen, offenen und toleranten Gesellschaft sind auch 2022 noch massiv von Sexismus, \u00f6konomischer Ungleichheit und Gewalt gepr\u00e4gt. Das betrifft aber nicht nur den konservativen Stammtisch oder noch rechtere Strukturen, sondern alle gesellschaftlichen R\u00e4ume \u2013 auch linkspolitische.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Noch viel zu h\u00e4ufig werden Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit als (unwichtige) \u201cFrauenthemen\u201d abgetan, insbesondere von M\u00e4nnern. Dass dies nicht der Fall ist und die Analyse der bestehenden (Geschlechter-)Verh\u00e4ltnisse uns alle etwas angeht, soll im Workshop behandelt werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Gemeinsam mit Pablo fragen wir uns: Was ist Patriarchat? Welchen Einfluss hat es auf das Leben von uns allen und wie unterscheidet sich dieser Einfluss je nach (zugeschriebenem) Geschlecht? Welche Rolle k\u00f6nnen M\u00e4nner im Kampf gegen die bestehenden Ungerechtigkeiten einnehmen?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Workshop richtet sich an alle Geschlechter. Vorwissen ist nicht notwendig!<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Tuerspion \u2013 Let\u2019s Talk about It<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>14.01.23 19:00 Queerpunkt in der Kornstra\u00dfe 23<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>tuerspion&nbsp;ist ein Magazin Projekt von Menschen aus Hannover. Wir sammeln kreative Beitr\u00e4ge in Form von Illustrationen, Texte, Comics, Poesie zu wechselnden Themen und ver\u00f6ffentlichen sie in einem Printmagazin. Bei uns kann jede Person Beitr\u00e4ge einreichen, die sich als (post-)migrantisch, Person of Color, Schwarz oder j\u00fcdisch identifiziert. Jedes Magazin behandelt ein Thema, die neueste und dritte Ausgabe des Magazins besch\u00e4ftigt sich mit Gespr\u00e4chen: eure Gespr\u00e4che, unsere Gespr\u00e4che, Gespr\u00e4che aus vielen Perspektiven, Dialoge, Monologe, Multiloge, Selbstgespr\u00e4che, Beratungsgespr\u00e4che, Ferngespr\u00e4che, Aussprachen, Interviews, Gespr\u00e4chskultur(en), Gespr\u00e4chstypen, Gespr\u00e4chsanl\u00e4sse\u2026etc\u2026<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir laden ein zu einer Talkshow mit Sekt und Erdbeeren, bei der wir auch aus dem Magazin lesen werden.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>\u015eeyda Kurt: \u201eRadikale Z\u00e4rtlichkeit\u201c Lesung<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>19.01.2023 19:00 Kali-Chemie-H\u00f6rsaal<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>What is love?&nbsp;Ist die Liebe Sinn des Lebens, eine politische Allianz, Illusion oder Selbstzweck? Oder ist sie gar unm\u00f6glich, weil wir uns zwischen Zukunfts\u00e4ngsten, \u00fcberh\u00f6hten Anspr\u00fcchen und diskriminierenden Strukturen v\u00f6llig zerreiben?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>\u015eeyda Kurt nimmt unsere allzu vertrauten Liebesnormen im Kraftfeld von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus auseinander \u2013 und erforscht am Beispiel ihrer eigenen Biografie, wie traditionelle Beziehungsmodelle in die Schieflage geraten, sobald sicher geglaubte Familienbande zerbrechen und hergebrachte Wahrheiten in Zweifel geraten. Denn Liebe existiert nicht im luftleeren Raum. Sie ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Und sie ist politisch.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wie also wollen wir wirklich lieben? Wen und wie viele? Wie kann er aussehen, ein radikaler Neuentwurf der Liebe? Und wie k\u00f6nnen Menschen sich gemeinsam gegen die Ismen unserer Gesellschaft behaupten \u2013 als Partner*innen, Familie und Freund*innen? Scharfsinnig, witzig und mit einem feinen Gesp\u00fcr f\u00fcr die zahlreichen Fallstricke und Dimensionen der Liebe erz\u00e4hlt \u015eeyda Kurt von ihrer Suche nach neuen Narrativen \u2013 und einer uns eigenen Sprache der Z\u00e4rtlichkeit, in der wir mit \u00fcberkommenden Beziehungsmodellen brechen und ein gerechteres Miteinander wagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Caf\u00e9 des Antisexistischen Supports Hannover: Input und Austausch zur Unterst\u00fctzung von Betroffenheiten sexualisierter Gewalt im Umfeld<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>20.01.2023 17:00 \u2013 20:00 Elchkeller<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wenn sexualisierte \u00dcbergriffe benannt werden, kann es dr\u00fcber und drunter gehen: Was ist jetzt wichtig? Wie sieht gute Unterst\u00fctzung f\u00fcr betroffene Personen aus und wer kann \u00fcberhaupt helfen? Wie ist die eigene Position darin? Diesen und anderen Fragen m\u00f6chten wir gemeinsam mit Euch nachgehen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wir, der Antisexistische Support Hannover, sind keine professionelle Beratungsstelle! Wir setzen uns mit Konzepten wie Community Accountability auseinander und wollen uns und andere bef\u00e4higen, aus einer Schockstarre herauszutreten und in aktive Solidarit\u00e4t mit Betroffenen zu gehen. Bei Kaffee und Kuchen k\u00f6nnen wir uns nach einem kurzen theoretischen Input gemeinsamen Unsicherheiten und Fragen n\u00e4hern und versuchen Handlungsm\u00f6glichkeiten zu besprechen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Diese Veranstaltung ist all gender open, wir laden ausdr\u00fccklich auch cis-m\u00e4nnliche Personen ein, sich mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Lesung \u201ePiss on patriarchy\u201c Gruppe mora aus Leipzig<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>21.01.2023 19:00 Elchkeller<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Wie steht es eigentlich um den Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Linken \u2013 gerade wenn sie aus den eigenen Reihen kommt? Im Januar 2020 wird \u00f6ffentlich, dass ein linker cis-Mann \u00fcber mehrere Jahre heimlich Videoaufnahmen in Dixi-Klos auf dem linken Festival Monis Rache anfertigte. Die Aufnahmen der von ihm als weiblich gelesenen Personen verkaufte er auf Pornoplattformen. Zwei Jahre lang hat die feministische Gruppe mora die Reaktionen aus der linken Szene beobachtet. Aus der Perspektive linker FLINTA* und aus eigener Betroffenheit dokumentieren, kommentieren und analysieren die Autor*innen die daraus folgenden Fragen, Emotionen, Aktionen und feministischen K\u00e4mpfe. Dieses Buch archiviert im Sinne Feministischer Geschichtsschreibung die Perspektiven der Autor*innen und anderer Betroffener, um ihre Erfahrungen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Neben eigenen Analysen zu Themen wie Voyeurismus, transformativer Gerechtigkeit und kritischer M\u00e4nnlichkeit zeichnen Betroffenenstatements, Aussagen des T\u00e4ters und Zeitungsartikel ein umfassendes Bild des Falls.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Situation von Frauen im Iran oder Frauenrechte und Islamismus&nbsp;<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>24.01.2023 \u2013 entf\u00e4llt \u2013<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Marie K\u00fcnne: Antisemitismus und Antifeminismus \u2013 wahnhafte Ablehnung der Moderne<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>25.01.2023 18.30&nbsp; \u2013 online \u2013 Link: https:\/\/us06web.zoom.us\/j\/83510034446<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Abwertung und Ausgrenzung von Juden und J\u00fcd*innen, sowie die von Verteidiger*innen der feministischen Emanzipationsbewegung haben jeweils eine lange Geschichte. Ein Blick in die Gegenwart von rechtsterroristischen Anschl\u00e4gen, wie dem in Halle im Oktober 2019, zeigt, dass sie beiden Feindbilder in ihrer m\u00f6rderischen Konsequenz eng miteinander verbunden hat. Was den Hass gegen j\u00fcdische Menschen und Feminist*innen eint und was davon den wahnhaften Moment bildet, dem soll in diesem Vortrag auf den Grund gegangen werden.<br>Nach einem Input wird es Zeit f\u00fcr Fragen und Diskussion geben.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Referentin: Marie K\u00fcnne, Politikwissenschaftlerin und politische Bildnerin. Arbeitet seit 2019 bei der Amadeu Antonio Stiftung zu Verschw\u00f6rungisdeologien und Antisemitismus und setzt sich in ihrer Arbeit, sowie dar\u00fcber hinaus mit Antifeminismus und Queerfeindlichkeit auseinander.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Sexualisierte Gewalt \u2013 quo vadis, Hochschule? <\/strong><strong>Frauennotruf Hannover<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>26.01.2023 20:00 Raum (V211) des FR SoWi im Schneiderberg 50<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>#aufschrei, #MeToo, #stopptbel\u00e4stigung\u2026<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>W\u00e4hrend wir inzwischen nahezu Alles \u00fcber sexualisierte Diskriminierung, Bel\u00e4stigung und Gewalt \u2013 auch im Hochschulkontext \u2013 wissen, ver\u00e4ndert sich in den Institutionen: kaum etwas. Richtlinien hier, Beschwerdeverfahren da \u2013 kaum eine Betroffene, die ihre Rechte in Anspruch nimmt oder nehmen will, kommt ohne gr\u00f6\u00dferen Schaden da durch. So zumindest die Erfahrung aus der Beratung.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Was haben wir also, was brauchen wir und wie setzen wir unser Recht auf sexuelle Selbstbestimmung im Hochschulkontext durch?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In der Veranstaltung bekommt Ihr einen Input zu Empirie, rechtlichen Bestimmungen und Erfahrungen Betroffener. Gemeinsam \u00fcberlegen wir, wie wir solidarisch gegen sexualisierte Diskriminierung und Machtmissbrauch im Hochschulkontext vorgehen (und Schaden begrenzen) k\u00f6nnen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Dieser Raum ist offen f\u00fcr FLINTA. Wir bitten cis-M\u00e4nner, sich anderweitig mit ihrer Rolle in den herrschenden Verh\u00e4ltnissen auseinanderzusetzen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Friederike Beier \u2013 Staat MACHT Geschlecht: Einf\u00fchrung in materialistische und queer-feministische Staatstheorien<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>27.01.2023 18:00 Korn<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Queer-feministische Staatstheorien besch\u00e4ftigen sich mit der Frage, wie der Staat Geschlecht und Heteronormativit\u00e4t konstruiert und wie Geschlechterverh\u00e4ltnisse gleichzeitig im Staat eingeschrieben sind. Der Staat stellt also Geschlecht her und ist zudem selbst vergeschlechtlicht. Materialistisch-feministische Ans\u00e4tze besch\u00e4ftigen sich vorrangig mit den materiellen Grundlagen von Geschlechterverh\u00e4ltnissen im Kapitalismus. Die Trennung zwischen Produktion und Reproduktion, auf der der Kapitalismus basiert und letzteres abwertet, bildet demnach die Grundlage von Geschlechterungleichheit.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Eine materialistisch queer-feministische Staatskritik bringt beide Ans\u00e4tze zusammen. Sie versteht im Anschluss an materialistische Staatstheorien den Staat nicht als reines Anh\u00e4ngsel des Kapitals, sondern als soziales Verh\u00e4ltnis. Somit werden auch die Reproduktionsverh\u00e4ltnisse, also die Bedingungen unter denen die Gesellschaft reproduziert und Sorgearbeit geleistet wird, vom Staat gestaltet und aufrechterhalten. Die bin\u00e4re Konstruktion von Geschlecht dient demnach der Aufrechterhaltung der Reproduktionsverh\u00e4ltnisse. Der Vortrag f\u00fchrt in die Grundlagen einer materialistisch queer-feministischen Staatstheorie ein und zeigt durch das Beispiel der Vereinten Nationen wie re_produktive und feminisierte Arbeit abgewertet und dabei Geschlecht hergestellt wird.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Friederike Beier forscht, lehrt und publiziert zu materialistischem Feminismus, sozialer Reproduktionsarbeit und der globalen Regierung durch Zahlen. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Otto-Suhr-Institut der Freien Universit\u00e4t Berlin und schreibt ihre Dissertation \u00fcber die Quantifizierung und Regierung re_produktiver Arbeit im internationalen Kontext. Sie hat eine Tochter und lebt in Berlin.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong><br>Kick-\/Thaibox Workshop f\u00fcr FLINTA&nbsp; \u2013 Anmeldung unter fgp@asta-hannover.de<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>03.02.2023 18.15<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In diesem Workshop sollen FLINTA ohne oder mit wenig Vorerfahrung die M\u00f6glichkeit bekommen in Kick-\/Thaiboxen reinzuschnuppern. Die Teilnahme ist begrenzt, meldet euch deshalb vorher bitte per Mail an fgp@asta-hannover.de an. Teilt darin auch gerne mit, ob ihr euch Boxhandschuhe bei Freund*innen leihen und\/oder Boxbandagen mitbringen k\u00f6nnt. Der Workshop wird im Sportraum des UJZ Glocksee stattfinden. Die genaue Wegbeschreibung folgt per Email nach der Anmeldung.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong><br>Jeja Klein \u201eHass den Sexismus, aber hab gef\u00e4lligst Sex?\u201c<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>07.02.2023 18:00 Korn \u2013 W\u00e4hrend der Veranstaltung wird um das Tragen einer Maske gebeten<br>F\u00fcr viele Heranwachsende stellt die linke Szene mit ihrem sexpositiven Feminismus, vielf\u00e4ltigen Liebes- und Begehrensformen, ihrer Queerness und Polyamorie einen Sehnsuchtsort dar, der so anders sein soll als die Enge von Herkunftsfamilie und Schulklasse. Mit dem linken Coming-of-age sollen die alten Sitten abgestreift und ein erf\u00fclltes Leben in politischer Rebellion einerseits, sexuellen und romantischen Abenteuern andererseits gefunden werden. Doch die Tiefe, mit der sich patriarchale Strukturen in unsere Gef\u00fchle und unsere F\u00e4higkeiten und Unf\u00e4higkeiten eingegraben haben, Sex und Beziehungen zu managen, wird untersch\u00e4tzt. Allzu oft, vor allem f\u00fcr junge Frauen, verwandeln sich die eigenen Twenties in linken Kreisen in einen Albtraum, der von missbr\u00e4uchlicher Beziehung zu \u00dcbergriff und dann in lang anhaltende psychische Belastung stolpert. Der Feminismus hat sein Image, frigide und sexfeindlich zu sein, weitgehend abgestreift \u2013 doch zu welchem Preis? \u201eHave Sex, Hate Sexism\u201c lauet eine weit verbreitete Stickerparole in linken Communities \u2013 eine Formulierung, die nahtlos an Imperative des liberalen Feminismus anschlie\u00dft, der von Frauen nicht nur Bestleistungen in jeder Disziplin verlangt, sondern auch, dabei stets sexy und begehrenswert zu sein. Es sollen massig sexuelle Erfahrungen \u201ezum Spa\u00df\u201c gesammelt und so sich und der Welt bewiesen werden, dass man selber zur Gruppe der emanzipierten Frauen dazugeh\u00f6rt, f\u00fcr die die Geschlechtszugeh\u00f6rigkeit kein Hindernis mehr darstellt. Doch die massive Verbreitung von Erfahrungen mit sexuellen Grenzverletzungen und Beziehungsgewalt, die linke Frauen und Feminist*innen \u00e4u\u00dfern, zumeist begangen durch die eigenen Genoss*innen, meistens aber M\u00e4nner, sprechen eine andere Sprache. Hat der sexpositive Feminismus die Sexualit\u00e4t von Frauen, Enbies und auch von M\u00e4nnern befreit, oder nur eine glitzernde Schicht Lack auf das alte Elend aufgetragen, unter der sich glamour\u00f6s tausendfaches Scheitern und Leiden verbirgt? Im Vortrag sollen diese<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Spannungsverh\u00e4ltnisse auch biographisch dargestellt und diskutiert werden, welche Verantwortung inzwischen \u00e4ltere Feminist*innen eigentlich f\u00fcr den politischen Nachwuchs in Fragen feministischer Sexualkultur tragen \u2013 oder tragen sollten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","_de_post_name":"uni_sex-2023","_de_post_excerpt":"","_de_post_title":"uni_sex 2023","_en_post_content":"","_en_post_name":"","_en_post_excerpt":"","_en_post_title":"","_es_post_content":"","_es_post_name":"","_es_post_excerpt":"","_es_post_title":"","edit_language":"es","footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-8905","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-termine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8905","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8905"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8905\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9086,"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8905\/revisions\/9086"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8905"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/asta-hannover.de\/es\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}